Automatische Tastenerkennung
Schlag eine Taste an und Clavituner erkennt, welche es ist. Mit dem Schloss hältst du eine Taste fest, wenn du in Ruhe an ihr arbeiten willst. Sie erscheint dann rot, damit du den Zustand nicht übersiehst.
Clavituner – Piano Tuner
Präzise Messung, die passende Stimmkurve für jedes Instrument und alles, was du für eine saubere Stimmung brauchst.

Während du stimmst, erkennt Clavituner automatisch jede Taste, misst ihre Inharmonizität und berechnet laufend die Stimmkurve. Deine Stimmung wird dabei fortlaufend gesichert. Du schlägst an und stimmst, den Rest erledigt die App.
Die Anzeige
Die große runde Skala zeigt die Abweichung in Cent, die Nadel und die Zahl in der Mitte zeigen denselben Wert. Dazwischen dreht sich der Rotor: nach rechts, wenn die Saite zu hoch ist, nach links, wenn sie zu tief ist. Je näher du dem Ziel kommst, desto langsamer wird er.
Bei richtiger Stimmung werden Zahl, Kreis und Rotor grün. Du musst dafür nicht einmal genau hinsehen, das Augenwinkel-Signal reicht. Wie weit der Rotor mitläuft und ob er grün wird, legst du selbst fest.

Farbring
Wer keinen Rotor mag, wählt den Farbring. Er liegt bei richtiger Stimmung grün am inneren Kreis. Je größer die Abweichung, desto weiter wandert er nach außen und wechselt über Gelb nach Rot, bis ±25 Cent an der Skala. Nah am Ziel reagiert er besonders empfindlich.


Die Messung
Saiten haben eine Steifigkeit. Deshalb schwingen ihre Teiltöne etwas höher als ganzzahlige Vielfache des Grundtons. Diese Inharmonizität ist je nach Instrument und Lage verschieden: Ein kleines Klavier hat im Bass ganz andere Werte als ein großer Flügel.
Clavituner misst die Inharmonizität jeder angeschlagenen Taste direkt aus dem Klang und lernt das Instrument mit jedem Anschlag besser kennen. Aus diesen Messwerten entsteht die Stimmkurve über alle 88 Tasten, also die Spreizung, mit der Bass und Diskant wirklich zur Mittellage passen.
Die Teiltonliste zeigt dir, was gerade gehört wird: bis zu acht Teiltöne, jeweils mit ihrem Abstand zum ersten Teilton. Das kleine Symbol daneben wird grün, sobald die Taste gemessen ist.

Schlag eine Taste an und Clavituner erkennt, welche es ist. Mit dem Schloss hältst du eine Taste fest, wenn du in Ruhe an ihr arbeiten willst. Sie erscheint dann rot, damit du den Zustand nicht übersiehst.
Eng für Spinette und sehr kleine Flügel, Mittel für die meisten Stimmungen, Weit für Konzertflügel. Die Spreizung lässt sich zusätzlich von −3 bis +3 verschieben, die Kurve siehst du dabei sofort.
Lege je Tonbereich fest, welche Intervalle gelten sollen, mit Schwebung und Gewicht. Clavituner rechnet daraus eine glatte Kurve und zeigt sie dir noch während des Entwurfs.
Die Anzeige reagiert auf den Ton der Saite, nicht auf jedes Geräusch im Raum. Ohne erkannten Ton bleibt sie leer, und der Rotor blendet weich aus.
Hochziehen
Im Grobmodus wächst der Messbereich auf bis zu ±200 Cent, damit auch ein weit abgesunkenes Instrument sicher erkannt wird. Tippe auf die Skala, um zwischen ±25, ±50, ±100 und ±200 Cent zu wechseln.
Beim Hochziehen sinken bereits gestimmte Saiten wieder, weil die Spannung im Instrument steigt. Clavituner merkt sich deshalb den Startwert jeder Taste und zeigt dir den passenden Überzug: Das Dreieck auf der Skala markiert, wohin die Saite muss.
Den Überzug stellst du zwischen 0 und 50 Prozent ein, angepasst wird er je nach Lage automatisch. Für einen einzigen Durchgang lässt er sich auch im Feinmodus verwenden.

Gleichstufige Duodezimen
Statt der Oktave wird hier die Duodezime gleichmäßig aufgeteilt, also Oktave plus Quinte. Das Ergebnis ist eine natürlich gespreizte Stimmung, die auf den ganzen Tonraum ausgelegt ist und ohne Stilvorgaben auskommt.
Ein Schalter genügt. Beim Ausschalten gilt sofort wieder deine vorherige Einstellung mit Stil und Temperament.

Temperamente
14 historische und moderne Temperamente sind eingebaut, jeweils mit den genauen Abweichungen je Ton in Cent. Eigene Temperamente legst du an, indem du für jeden der zwölf Töne die Abweichung einträgst.

Querformat
Dreh das Gerät, und die Anzeige bekommt die volle Höhe. Teiltöne, Skala und Stimmdaten liegen dann nebeneinander – ideal, wenn das Gerät auf dem Notenpult steht.

Stimmungen
Speichere jede Stimmung unter Marke, Modell oder Ort und ordne sie in Ordnern, etwa nach Kunden. Messwerte, Kammerton, Stil und Temperament bleiben zusammen. Beim nächsten Termin kennt Clavituner das Instrument schon.
Der Kammerton ist frei wählbar von 392 bis 466 Hz, mit Schnellwahl für 415, 430, 435, 440, 442 und 443 Hz. Stimmungen ohne Namen werden automatisch gesichert, die letzten 15 bleiben erhalten.

Darstellung
Hell für den Tag, dunkel für die Bühne, oder automatisch wie das System. Notennamen wahlweise deutsch (H, B, Cis) oder englisch (B, Bb, C#).


So geht’s
Wähle Kammerton und Bauart und gib dem Instrument einen Namen. Die Bauart liefert nur den Startwert, alles Weitere misst Clavituner selbst.
Für die meisten Instrumente sind der Stil „Mittel“ und das gleichstufige Temperament der richtige Anfang. Die Stimmkurve zeigt dir sofort, was die Wahl bewirkt.
Liegt das Instrument weit daneben, gehst du im Grobmodus einmal durch alle Tasten. Clavituner merkt sich die Startwerte und gibt dir den passenden Überzug vor.
Wechsle in den Feinmodus und schlage Taste für Taste an. Die Taste wird erkannt und gemessen, der Rotor führt dich ans Ziel. Das Mikrofon sollte dabei nah am Instrument liegen.
Clavituner sichert laufend mit. Benennst du die Stimmung, bleibt sie dauerhaft erhalten und steht beim nächsten Besuch mit allen Messwerten bereit.
Nein. Clavituner arbeitet mit dem eingebauten Mikrofon deines Geräts. Für die eigentliche Stimmarbeit brauchst du wie immer dein Clavitunerzeug.
Die Kurve zeigt, wie weit jede Taste von der rechnerisch gleichstufigen Tonhöhe abweicht. Weil Saiten inharmonisch sind, müssen hohe Töne etwas höher und tiefe etwas tiefer liegen, damit die Oktaven rein klingen. Die Nadel zeigt dir trotzdem immer 0, wenn die Taste am Ziel dieser Kurve steht.
Fein ist der Modus für die eigentliche Stimmung, mit dem Bereich ±25 Cent und der Teiltonliste. Grob ist für das Hochziehen oder Absenken eines stark verstimmten Instruments, mit größerem Bereich und Überzug.
Nein. Jede gemessene Taste verbessert die Kurve, fehlende Werte werden aus den Nachbartasten und der gewählten Bauart abgeleitet. Gemessen wird beim normalen Stimmen ganz nebenbei.
Nein. Clavituner braucht weder Konto noch Cloud. Die Messung läuft auf deinem Gerät und deine Stimmungen werden dort gespeichert.
Die professionelle Stimm-App für Klavier und Flügel.
Für Android und iOS.